QME-FMEA Bwertungsbeisoiele für Risiken

BENCH- MARK oder Unternehmensquervergleiche [1]

Die von W.GEIGER [1],[2] und VIERTLER [3] entwickelte QME-FMEA-Methode gestattet auch einen Quervergleich der unterschiedlichem QME- Elemente hinsichtlich deren Wertigkeit (nach Bedeutung für das Risiko und Darlegungsumfang). Sinnvoll erscheinen sowohl Quervergleiche der vollständigen Risikoprioritätszahlen RPZ (=A*B*C) als auch Vergleiche des Produktes A*B (ohne eine Bewertung der Risikominimierung durch ein eingeführtes QM-System). Letzteres Produkt ist möglicherweise für Branchenvergleiche besser geeignet. Die hier gezeigten Darstellungen beziehen sich ausschließlich auf das Profukt A*B.

Die QME-FMEA-Methode gestattet auch einen Quervergleich der QM-Systeme verschiedener Unternehmen gleicher oder unterschiedlicher Branchen. Ein Vergleich der Risikoprofile unterschiedlicher Unternehmen könnte sich durchaus als erkenntnisreich herausstellen.

Darstellung der Unternehmensbeispiele als Histogramm:

Unternehmensbeispiel U1: Betrieb mittlerer Größe der Branchen Elektronik und Präzissionsmaschinenbau mit Kleinserienfertigung

Darstellung der Unternehmensbeispiele als Tortendiagramme:


Unternehmensbeispiel U1: Betrieb mittlerer Größe der Branchen Elektronik und Präzissionsmaschinenbau mit Kleinserienfertigung
Unternehmensbeispiel U2: Kfz- ZUlieferbetrieb mittlerer Größe der Metallbranche (Alu- Druckguss) mit Serienfertigung
Unternehmensbeispiel U5: Dienstleistungsbetrieb (kleines Prüflabor)


Literaturhinweise

  1. Geiger, W.:"Qualitätslehre, Einführung, Systematik, Terminologie", 2.Auflage, Vieweg Verlag, 1994
  2. Geiger,W.:"FMEA-Unentbehrlich für die Planung eines QS-Systems" QZ 36 (1991) Heft 8, Seiten 468 bis 473, Carl Hanser Verlag München
  3. Viertler, F.: "Die QME-FMEA Methode zur Einführung eines normenkonformen Lean-Quality-Management-System nach DIN ISO 9000 ff." Dissertation, eigereicht 1999 an der Fakultät für Maschinenbau der TU Graz